Mohamed Camara – eine Mischung aus Samassekou, Haidara und Keita! 👇

Steckbrief:
  • 06.01.2000 in Bamako 🇲🇱
  • 1,69m
  • Rechtsfuß
  • Zentrales Mittelfeld, defensives Mittelfeld
  • Mali
  • Marktwert: 4,5 Mio.€
  • Vertrag bis 30.06.2025

Nachdem man in Salzburg in den letzten Jahren gut mit jungen afrikanischen Spieler gefahren ist, werden weiterhin viele junge verpflichtet. Nach den erfolgreichen Samassekou, Keita und Haidara steht mit Mohamed Camara der nächste in den Startlöchern. Schon zum Ende der Rückrunde der vergangenen Saison bekam Capi (wie sein Spitzname lautet) viele Einsätze und überzeugt dabei seit Spiel 1.

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Mo war anfangs etwas im Hintergrund von zwei anderen talentierten Jungs aus Mali. Allen voran Ousmane Diakite und Youba Diarra wurden am höchsten eingeschätzt. Während Diarra seine dritte Knieoperation innerhalb eines Jahres hinter sich hat, hat es Diakite schon anfangs der vergangene Saison ganz übel erwischt.Von Kreuzband über den Meniskus bis hin zu den Außenbändern riss er alles.

Erst 4 Monate nach der Verletzung konnte sein Kreuzbandriss operiert werden. Erst Anfang 2021 soll er wieder ein Thema sein. Genau in dieser Zeit stoß Camara hervor und wurde mehr als nur Ergänzungsspieler. Nicht nur am Feld sondern auch menschlich ein feiner Kerl. Wie es für die meisten jungen Afrikaner üblich ist arbeitete er hart und wirkt sehr bodenständig.Zwei Aspekte die für Erfolg stehen. Nach Salzburg kam der Mittelfeldspieler schon 2018 über Liefering und auf Leihe bei Hartberg spielte er sich nach ein paar Verletzungen schnell in die erste Mannschaft der Bullen.

Nach einer Verletzung spielte Capi 7 Spiele für Hartberg ehe er zum Sommer 2019 zurückkehrte. Auf 6 Spielen für Liefering folgten 17 Spiele für Red Bull Salzburg.Durch die Verletzung von Junuzovic stand der Junge aus Mali zum Saisonstart im Cup schon in der Startelf. Beim 10:0 Sieg spielte er noch den defensivsten Part im Mittelfeld und erzielte dabei sogar das 3:0 wo er mit über 100km/h aus 30m Entfernung traumhaft traf.

https://youtu.be/hBThrAiv1jY

Naturgewalt – Antizipation – TechnikIn wenigen Worten ist der Spielertyp Camara nicht zu beschreiben. Obwohl er meist auf der 6 agiert hat er enorme Stärken nach vorne. Das gleiche gilt aber für die Defensive. Was man Capi sofort anmerkt ist seine Präsenz am Platz. Mit ihm kommt eine Naturgewalt auf das Feld, er ist sich für keinen Zweikampf zu schade, wirft sich in alles hinein und ist am kompletten Spielfeld aufzufinden (Saisonheatmap findet ihr am Ende👇).Dazu ist er mit seiner Antizipation ein wichtiger Faktor in der Restverteidigung.

Bevor Pässe (Situationen) entstehen bewegt sich Camara richtig und kann so den Ball abfangen oder den Gegner stellen. Aber auch mit Ball am Fuß hat er viele Stärken. Dabei verteilt er die Bälle sehr präzise und waagt auch mal das Risiko. Seine Statistiken spiegeln dies alles wieder.Die Passquote in der eigenen Hälfte liegt bei 93%, in der gegnerischen noch immer 87%. 2.0 Bälle pro Spiel fängt er ab, 3.2 erfolgreiche Tacklings pro Spiel (Höchstwert).

Mit 81% erfolgreichen Dribblings steht er an der Spitze ebenso mit 69% gewonnen Zweikämpfen am Boden (7,5 pro Spiel). Mohamed Camara hat enorme Anlagen und es wirkt so als hätte er alle Stärken von drei genanten Spielern. Eine Mischung aus Samassekou, Haidara und Keita in einem Körper. Sein Potential scheint höher als dies der anderen zu sein, macht er diese Saison so stark weiter könnte eine ganz große, vielleicht sogar die größte Karriere aller Afrikaner bei Salzburg bisher entstehen.


Der Talentblog.

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