Real Betis Balompié – Wie sich die Andalusier zu einem der beliebtesten Klubs Europas entwickeln! 💪

Steckbrief:

  • 12.09.1907 in Sevilla 🇪🇸
  • Stadion: Estadio Benito Villamarin
  • Vereinsfarben: Grün Weiß
  • Präsident: Ángel Harro
  • Trainer: Rubi
  • Größte Erfolge: 1x spanischer Meister, 2x spanischer Pokalsieger
  • Aktueller Tabellenplatz: 12. Platz

Seit Betis Sevillas elften und bis dato letzten Abstieg 2010 hat sich der Verein in eine unglaublich positive Richtung entwickelt. Nicht nur sportlich sondern auch im Thema Beliebtheit hat der Verein enorm zugelegt. Das liegt zum einem an der attraktiven Spielweise der Andalusier, den guten Transfers und zum anderen am stimmungsvollen Estadio Benito Villamarin. Gegen große Mannschaften hat sich Betis Sevilla zu einem sehr unangenehmen Gegner entwickelt. Vorallem in den letzten Jahren unter Quique Setien sowie nun auch mit Rubi hat sich der Fußball enorm weiterentwickelt.

Ein Blick genauer hinter die vier Hauptpunkte Stadion und Fans, Vereinsphilosophie und Kaderzusammensetzung, Transfers und Trainer zeigt ganz gut warum Betis in den letzten drei Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen hat. Auch wenn die ganz großen Ergebnisse ausblieben. Für die ganz starken Saisons fehlt leider immer noch die Konstanz was vermutlich auch ein Grund für die Kündigung Setiens war. Aber nun schauen wir uns mal die einzelnen der vier genannten Punkte an.

Trainer

Mit Rubi (bürgerlich genannt Joan Francesc Ferrer Sicilia) holte man sich in dieser Saison den Ex-Trainer von Espanyol Barcelona. Seinen größten Erfolg feierte er allerdings als Co-Trainer von Luis Enrique als sie zusammen 2013/14 mit Barcelona das Triple holten. Wie auch Quique lässt Rubi offensiven und mutigen Fußball spielen, vorallem die mutigen Auftritte gegen Vereine wie Real Madrid und Barcelona in dieser Saison finden enorm viel Anklang bei Fußballfans weltweit. Gegen Real gewann man das Heimspiel sogar, gegen Barcelona verlor man knapp mit 2:3.

Transfers

Auch mit den Transfers sorgte Betis in den letzten Jahren für das ein oder andere mal für Verwunderung als man Spieler verpflichtete die eigentlich schon am Sprung zu Topvereinen waren. Mit Spielern wie Wiliam Caravalho oder vorallem Nabil Fekir tätigte man überraschend starke Transfers. Aber auch starke Talente konnte man für sich gewinnen. Carles Aleñà konnte man sich zumindest leihweise sichern. Mit Diego Lainez verpflichtete man ein mexikanisches Toptalent und auch Emerson zählt mittlerweile zu den besten Rechtsverteidigern der spanischen Liga. Auch der aktuelle Stammtorhüter des U21 Nationalteams Spanien hat sich für einen Wechsel zu Betis entschieden, sein Name David Martin.

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Vereinsphilosophie und Kaderzusammensetzung

Die Philosophie hat sich wie gesagt in eine offensive Ausrichtung entwickelt. Dabei kann mit 4er aber auch 3er Kette agiert werden. Was sich dabei nie ändert ist das laufintensive Pressing um über viel Ballkontrolle die Leitung über das Spiel zu bekommen.

Der Kader ist mit einem Durchschnittsalter von genau 27,0 Jahren im besten Fußballalter. Die Mischung ist mit erfahrenen und jungen hungrigen Spielern gut getroffen. Auf den Schlüsselpostionen wie den Innenverteidigern (Bartra, Sidnei, Mandi), dem zentralen Mittefeldspielern (Guadrado, Caravalho) und den offensiven Spielern (Fekir, Canales, Iglesias) ist man hervorragend mit Erfahrung aufgstellt. Auf den Außenpositionen gibt es dafür junge schnelle Spieler die 90 Minuten auf und ablaufen (Emerson, Lainez, Pedraza). Von der Bank kann man zusätzlich auf jeder Position jung und alt bringen.

Unerwähnt bleiben darf dabei nicht die absolute Legende und Kapitän von Betis Joaquin. Der mittlerweile 38-jährige Spanier zählt auch in dieser Saison zum Stammpersonal und hat dabei auch 8 Tore erzielt. Mit einem Hattrick in dieser Saison hat er einen weiteren Rekord aufgestellt. Mit ein paar Jahren Unterbrechung steht Joaquin mittlerweile 10 Jahre bei Betis unter Vertrag und ist mit 377 Einsätzen mit Abstand Rekordspieler.

Stadion und Fans

Wenn man vom stimmungsvollsten Stadion und den besten Fans Spaniens spricht kommt man am Estadio Benito Villamarin und die Beticos nicht herum. Klar gibt es hier mit den Konkurrenten aus Sevilla, Valencia oder auch Atletic Blibao ebenfalls starke Fans. Aber was das Estadio Benito Villamarin in wichtigen Momenten abbrennen kann ist schon fast einmalig.

Wie in vielen Teilen Spaniens leben die Beticos den Fußball zu 100% und machen ihr Stadion immer wieder zum Hexenkessel. Bei vollem Haus fasst das Stadion unglaubliche 60.720 Plätze. Aber auch die Fairness der Fans von Betis macht diesen Verein extrem sympathisch.

Dafür braucht man sich nur an letzte Saison zurückerinnern als Leo Messi mit einem Hattrick und einen unglaublichen Lupfer seinen FC Barcelona zum Sieg schoss. Daraufhin erhoben sich die Beticos und applaudierten sowie feierten den Argentinier mit Sprechchören. In wichtigen Spielen kann man sich aber immer auf die Fans verlassen und das macht die Südspanier zuhause mindestens doppelt so stark. 🔥

Der Talentblog.

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